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Schule
Grundlagen unseres Handelns

Unser Leitbild

Unser Leitbild beschreibt den Rahmen, innerhalb dessen wir kontinuierlich an der Qualität unserer schulischen Arbeit arbeiten. Darin formulieren wir unsere Werte, Normen und Standards, die Orientierung für alle Beteiligten bieten und die Basis unserer Evaluations- und Entwicklungsprozesse bilden.

Unsere Grundsätze

In unserem Qualitätsleitbild beschreiben wir unseren Qualitätsanspruch und den dazugehörigen Handlungsrahmen in Form von schultypenübergreifenden gemeinsamen Qualitätsleitzielen.

Ausgehend vom CI-Leitbild haben wir gemeinsam übergeordnete Qualitätsziele definiert, die für alle Schultypen der GSBK gelten. Diese Leitziele fassen zusammen, welchen Anspruch wir an unsere pädagogische und organisatorische Arbeit stellen. Wir überprüfen regelmäßig, ob unsere Praxis diesen Zielen entspricht, und nutzen die gewonnenen Erkenntnisse, um Verbesserungen anzustoßen.

Strukturierte Projektarbeit, Individualfeedback sowie interne und externe datengestützte Evaluationen sind die Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Qualität.

Wir legen großen Wert auf die Nachhaltigkeit unserer Qualitätsentwicklung. Dazu ist es wichtig, QE-Projekte strukturiert anzugehen und zu bearbeiten. Dazu arbeiten wir mit klaren Projektzielen, einer schlüssigen Zeit- und Ressourcenplanung und festen Meilensteinen zur Prüfung des Projektfortschrittes. Das Projektmanagement ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Qualitätsentwicklung zielgerichtet und nachhaltig voranzubringen. Aktuell bewegen sich unsere QE-Projekte vor allem im Bereich der Digitalisierung und des kompetenzbasierten Unterrichts.

Individualfeedback gehört zu den wichtigsten und wirksamsten Instrumenten der individuellen Qualitätsentwicklung des Unterrichts. Gemeint ist damit jede Form der Rückmeldung, die sich eine Lehrerin oder ein Lehrer erbittet, um zu erfahren, wie ihr/ sein professionelles Handeln und Verhalten im Unterricht wahrgenommen, verstanden werden. Jede Lehrerin und jeder Lehrer holt sich Rückmeldung in Form eines Feedbacks ein und erfährt dadurch wie die Schüler den Unterricht erleben. Die zweite Säule des Individualfeedbacks ist das kollegiale Feedback, bei dem sich die Lehrenden gegenseitig im Unterricht besuchen oder gemeinsam Unterricht gestalten und sich wechselseitig Beobachtungen mitteilen und Impulse geben. Die IFB Gruppe entwickelt dazu Organisationsmodelle, schult die passenden Methoden und fördert durch Weiterbildungen die Feedbackkultur an der Schule. Damit dient das Individualfeedback der Weiterentwicklung unserer Unterrichtsqualität gemäß unserem Leitbild: „durch zeitgemäßen Unterricht fördern wir fachliche und soziale Kompetenzen …“. „Alle am Schulleben Beteiligten begegnen einander respektvoll mit Wertschätzung, Höflichkeit und Toleranz“. Das gilt in besonderem Maße für die Durchführung des Individualfeedbacks. Rückmeldungen erfolgen in wertschätzender Grundhaltung. Alle Unterlagen aus dem Individualfeedback sind vertraulich.

Selbstevaluation bedeutet die nachhaltige Erhebung von verlässlichen Daten zum Zweck der Entwicklung der Schulqualität. Die Dimensionen unseres Qualitätsleitbildes bilden die Grundlage für diese Befragungen. In der GSBK werden in regelmäßigen Abständen alle am Schulleben Beteiligten (Schüler, Lehrer, Betriebe, Eltern) in einer Überblicksevaluation mittels Fragebogen befragt. Aus den gewonnenen Ergebnissen wird dann in den Gebieten mit weiteren geeigneten Methoden detaillierter nachgefragt, in denen Verbesserungs- oder Kommunikationsbedarf ermittelt wurde. Evaluation bedeutet für uns nicht nur das Erstellen von Fragebogen sondern beinhaltet die ganze Bandbreite von der strukturierten Entwicklung und Beratung bei Befragungsmethoden über die Datenerhebung und -auswertung bis zur Entwicklung eines Qualitätsbewusstseins zum Beispiel im Rahmen von Teamtagen oder Gesamtlehrerkonferenzen. Im Gegensatz zum Individualfeedback werden die Ergebnisse aus der Selbstevaluation öffentlich gemacht und dienen deshalb als Grundlage für Qualitätsentwicklung von Schulleitung, Führungskreis und Qualitätsentwicklungskreis (QEK).

Bei der Qualitätsdokumentation geht es darum, für schulische Abläufe relevantes Wissen zu sammeln, aufzubereiten und so zu präsentieren, dass es unabhängig von Personen jederzeit zur Verfügung steht. Hierzu wird an der GSBK eine Intranetplattform verwendet, auf die Lehrkräfte auch von ausserhalb der Schule Zugriff haben.

Für geförderte Teilnehmende der Fachschule für Technik erfolgt die Datenerfassung digital über ein webbasiertes Formular der Trägerstelle. Der Link wird durch die Schule bereitgestellt. Die Eingabe erfolgt eigenständig durch die Teilnehmenden, idealerweise per Smartphone. Angaben zum Bildungsgang und zur Schule werden durch Dropdownlisten unterstützt. Die Bestätigung der Datenschutzinformationen ist Teil des Prozesses; das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten verantwortet die Trägerstelle. Der Bildungsgutschein wird als Foto übermittelt.
Vorausgesetzt, alle formalen Bedingungen und das Beratungsgespräch bestätigen eine erfolgversprechende Teilnahme, wird ein Teilnahmevertrag erstellt, besprochen und unterzeichnet. Dieser enthält die Lehrgangskosten, Hinweise zur Kostenerstattung sowie zur Datenverarbeitung. Teilnehmende erhalten eine Vertragskopie.

Kernwerte unserer Zusammenarbeit

Ich trage Verantwortung für meine Befindlichkeit und spreche Störungen an!

Wir reden miteinander und nicht übereinander.

Wir legen unsere Positionen und Interessen offen. 


Basis aller Grundsätze: 
Mut und Vertrauen!

Der Mensch im Mittelpunkt 
ganzheitlicher Bildung

Der Mensch steht in unserer Schule im Mittelpunkt

Die Werte unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung sind die Basis des Miteinandergestaltens.

Als Bildungseinrichtung sind wir ausgehend vom christlich-humanistischen Bildungsideal dem einzelnen Menschen in seiner Persönlichkeitsentwicklung verpflichtet. Darin unterstützen wir jeden ganzheitlich, fordern und fördern ihn in seinen Möglichkeiten.

Getreu dem Grundsatz „Keiner darf verloren gehen“ sehen wir die Vielfalt der Herkunftskulturen und der sozialen Schichten unserer Schüler als Herausforderung an, unseren Beitrag zur Förderung ihrer gesellschaftlichen Integration zu leisten und sie damit zu befähigen, am politischen und kulturellen Leben teilzunehmen.

In der Schule streben wir eine entspannte, konstruktive Lehr- und Lernumgebung an, in der sich alle Beteiligten mit Würde, Respekt und Toleranz im Lebensraum Schule begegnen.

Unsere Schule ist Lebens- und Lernraum

  1. Partizipativer Führungsstil

    Die Schulleitung handelt in ihrem partizipativen Führungsstil stets verbindlich und verantwortungsbewusst, stets in enger Abstimmung mit dem Kollegium. Entscheidungen werden transparent getroffen, in vertrauensvollen Mitarbeitergesprächen reflektiert und mit klaren Zielvereinbarungen verankert. So fördern wir nachhaltige Beteiligung und entwickeln die Schule gemeinsam weiter.
  2. Strukturelle Schulorganisation

    Sitzungen und Konferenzen laufen strukturiert nach vorher kommunizierten Tagesordnungen ab. Gefasste Beschlüsse werden zeitnah umgesetzt und in regelmäßigen Abständen evaluiert. Ein einheitliches Kommunikations- und Informationssystem sowie eine moderne EDV-Infrastruktur gewährleisten effiziente Abläufe – von Sitzungseinladungen bis zur Veröffentlichung im Schulbrief.
  3. Transparente Personalführung
    
Personaleinsatz und Stundenplan basieren auf offenen, jährlich geprüften Kriterien, die fachliche Stärken und persönliche Bedürfnisse berücksichtigen. Offene Kommunikation und eine produktive Fehlerkultur schaffen ein respektvolles Miteinander. Aufgabenverteilungen und Funktionsstellen werden fair vergeben. Fort- und Weiterbildungen werden systematisch geplant und Gesundheitsschutz aktiv gefördert.
  4. Nachvollziehbare Ressourcenverwaltung

    Unser Budget ist klar zugeordnet: Fachbereichen stehen Teilbudgets zur Verfügung, Investitionspläne sichern die moderne Ausstattung von Werkstätten, Laboren und IT. Alle finanziellen Entscheidungen werden gegenüber dem Kollegium transparent gemacht. Sicherheit, Umweltschutz und Benutzerfreundlichkeit geleiten jede Anschaffung.
  5. Inspirierender Lebensraum Schule

    Vielfältige Projekte – von SMV-Aktionen über Kultur- und Projekttage bis zu Sportveranstaltungen – stärken das Gemeinschaftsgefühl und fördern Schüler:innen ganzheitlich. Unsere öffentlichen Bereiche und Lernflächen gestalten wir modern und offen, um Kreativität, Austausch und Wohlbefinden aktiv zu unterstützen.

Durch zeitgemäßen Unterricht fördern wir fachliche Kompetenzen

  1. Unsere Lehrkräfte bringen hohe fachliche, methodisch-didaktische und pädagogische Qualifikation mit. Ihre kontinuierliche Weiterbildung erfolgt gezielt und nachhaltig, sodass sie aktuelle, wissenschaftlich fundierte Unterrichtsprinzipien umsetzen können.
  2. Transparenz und Standards

    Leistungsbeurteilung und Notengebung basieren auf klaren, kommunizierten Standards. Diese Transparenz schafft Vertrauen und gewährleistet, dass alle Beteiligten die Anforderungen verstehen.
  3. Teamorientierte Fachgruppen
    
Der Einsatz der Kolleg:innen orientiert sich an Eignung und Neigung. Fachgruppen und Teamarbeit unterstützen die Unterrichtsvorbereitung, fördern den fächerübergreifenden Austausch und stärken die pädagogische Kompetenzbildung.
  4. Ganzheitliche Kompetenzentwicklung
    
Der Unterricht vermittelt nicht nur fachliches Wissen, sondern fördert auch überfachliche Kompetenzen, Eigenverantwortung und selbstgesteuertes Lernen. Differenzierung und individuelle Förderkonzepte (inkl. sonderpädagogischer Dienste) passen sich den Lernniveaus an und sorgen für chancengerechte Unterstützung.
  5. Praxisnahe Partnerschaften

    Im Ganztagsbereich und durch Bildungspartnerschaften mit Vereinen, dualen Partnern (z. B. DVS) und regionalen Akteuren erleben Schüler:innen die berufliche Praxis hautnah. Internationale Schulpartnerschaften bereiten sie auf die globale Arbeitswelt vor und unterstreichen unsere Rolle als Kompetenzzentrum der Region.

Alle am Schulleben Beteiligten begegnen einander respektvoll mit Wertschätzung, Höflichkeit und Toleranz

  1. Respekt und positives Schulklima

    Ein wertschätzendes Miteinander bildet das Fundament unserer Schule. Alle am Schulleben Beteiligten begegnen sich mit Höflichkeit, Toleranz und gegenseitiger Anerkennung. So entsteht ein Umfeld, in dem Lehrkräfte und Schüler:innen ermutigende Lern- und Arbeitserfahrungen sammeln können.
  2. Kollaboration und Integration

    Wir stärken die fachübergreifende Zusammenarbeit durch thematische Arbeitsgruppen, in denen Abteilungen, neue Kolleg:innen und Fachbereiche gemeinsam an Projekten arbeiten. Einheitliche Arbeitszeitmodelle und eine gleichmäßige Aufgabenverteilung sorgen für eine faire Arbeitsbelastung und unterstützen die berufliche Zufriedenheit aller Lehrkräfte.
  3. Systematische Feedbackkultur

    Unsere Feedbackprozesse binden Schüler:innen, Lehrkräfte, duale Partner, Eltern und Schulleitung ein. Bestehendes Bewährtes bleibt erhalten, während wir kontinuierlich Verbesserungen in Abläufen und Konzepten anstreben.
  4. Partnerschaften und Übergänge
    
Regelmäßige Ausbildertreffen, Elternabende und Infoveranstaltungen fördern den Austausch mit dualen Partnern und Eltern. Mit einem Übergangskonzept „allgemeinbildende Schule – berufliche Schule“ gestalten wir individuelle Anschluss­ausbildungen in enger Kooperation mit Schulamt, Zulieferschulen und dem Regierungspräsidium.
  5. Identität und Werte

    Unsere Öffentlichkeitsarbeit präsentiert die Schule einheitlich, bewahrt jedoch die Identität jeder Schulart. Regeln zu Pünktlichkeit, Toleranz und Umgangsformen sind verbindlich und in Nutzer­ordnungen verankert. Auf Basis eines christlich-humanistischen Menschenbildes stärken wir eine nachhaltige Werte­erziehung – unterstützt durch ansprechende CI-Visualisierungen in den Klassenräumen.

Unsere Partner

Wir arbeiten eng mit unseren dualen Partnern, mit Bildungseinrichtungen, Kammern und Betrieben zusammen. Als Partner im Übergangssystem pflegen wir Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen und fördern durch Projekte wie Schülerhospitationen und Infotage den Anschluss an berufliche Bildungswege. Darüber hinaus ist die Schule Teil zahlreicher regionaler und überregionaler Netzwerke, u. a. mit dem DVS, dem Förderverein, dem HyLab und weiteren Einrichtungen.